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CMD
Craniomandibuläre Dysfunktion





Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD):
Ihre Spezialisten in Hamburg 

Von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) sprechen wir, wenn die einzelnen Bauteile unseres Kauorgans nicht reibungslos beziehungsweise nur mir Schmerzen miteinander arbeiten. Diese Funktionsstörung zwischen Zähnen, Kiefergelenken und Kaumuskeln kann einen erheblichen Einfluss auf die gesamte Gesundheit haben und bleibt viel zu oft lange unerkannt. Daher nehmen wir uns in unserer Zahnarztpraxis in Hamburg Uhlenhorst ausgiebig Zeit für eine gründliche Diagnostik bei Verdacht auf CMD.

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Was sind die Symptome einer CMD?

Eine CMD macht sich mit verschiedensten Symptomen bemerkbar. Zu den besonders häufigen Anzeichen gehören:

  • Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus)
  • Schmerzen, Knacken oder Reiben im Kiefergelenk 
  • (Spannungs-) Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verspannungen und Schmerzen in Schulter-, Nacken- und Rückenbereich
  • Zahnempfindlichkeit oder Zahnverschleiß
  • Tinnitus (Ohrengeräusche), Ohrdruck oder Schwindel

Immer mehr Menschen knirschen insbesondere nachts mit den Zähnen. Dies kann, muss aber nicht ein Symptom für eine CMD sein. Vor allem wenn es in Kombination mit Beschwerden im Kiefer-, Kopf- oder Nackenbereich auftritt, liegt allerdings die Vermutung nahe, dass es auf eine CMD zurückzuführen ist. In diesem Falle sollte es unbedingt zahnärztlich abgeklärt werden. 

Wir haben uns durch jahrelange Fortbildungen im Bereich der CMD für unsere Zahnarztpraxis in Hamburg Uhlenhorst ein breites Expertenwissen zu diesem Krankheitsbild angeeignet. Kommen Sie gerne bei uns vorbei und wir schauen uns in Ruhe Ihre Symptome an und erarbeiten für Sie Ihr ganz individuelles Behandlungskonzept.

Wie erfolgt die Diagnose einer CMD?

Die Diagnose einer CMD sollte durch spezialisierte Zahnärzte oder Kieferorthopäden erfolgen. Dank unserer jahrelangen Erfahrung und ständigen Weiterbildung in diesem Bereich sind wir stolz darauf, uns zu den Spezialisten in dem Bereich CMD in Hamburg zählen zu dürfen.

  1. Anamnese: Wir schauen uns Ihre Beschwerden an, sprechen mit Ihnen über Ihr Stresslevel und Ihre Schlafqualität und gehen Ihre zahnärztliche Vorgeschichte durch. 
  2. Klinische Untersuchung: Hierbei tasten wir Ihre Kaumuskulatur und Kiefergelenke ab, kontrollieren Ihre Kieferbeweglichkeit, schauen, ob es zu Gelenkgeräuschen wie Knacken oder Reiben kommt und untersuchen Ihre Zahnstellung und die des Bisses (Okklusion).
  3. Funktionsdiagnostik: Bei der klinischen Funktionsanalyse testen wir Ihre Gelenkfunktion und Muskelspannung mithilfe gezielter Handgriffe. Die instrumentelle Funktionsanalyse erlaubt es uns mithilfe von beispielsweise einem Gesichtsbogen oder Artikulator die Kieferbewegungen ganz präzise zu messen. Eventuell ziehen wir ein 3D-Röntgenbild zur Diagnose hinzu, wenn Gelenkstrukturen betroffen sein könnten. Eine Axiographie erlaubt es uns ein noch umfangreicheres Bild Ihres Kauorgans zu machen, sollten die vorherigen Schritte nicht ausreichen. 



Aufzeichnung einer Axiographie zur Diagostik bei CMD

Wie erfolgt die Behandlung einer CMD?

Heutzutage wird bei einer CMD eine Behandlungstreppe als Therapie vorgesehen, die folgendermaßen aussieht:

  1. Herstellung einer im Labor genau eingestellten Kunstoffschiene (Knirschschiene). Diese entlastet die Kiefergelenke und die Muskulatur und schützt vor weiterem Abrieb der Zähne. 
  2. Unterstützung durch einen Physiotherapeuten oder Osteopaten, um die verspannte Kaumuskulatur zu lockern, die Kieferbewegung zu verbessern und die Hals- und Nackenmuskulatur zu entlasten.
  3. In bestimmten Fällen ist es notwendig, dass zahnärztliche Maßnahmen getroffen werden: Nun muss die neue schmerzfreie Position durch Repositionsonlays bzw. Repositionsveneers stabilisiert werden. Dies sind im Labor angefertigte Kunststoffkauflächen, die auf die vorhandenen Zähne bzw. Zahnersatz aufgeklebt werden.
  4. Eine kieferorthopädische Behandlung ist sinnvoll, wenn die CMD durch Zahnfehlstellungen verursacht ist und die Zahnhartsubstanz noch keine großen Verluste aufweist.



Dentaler 3D Drucker mit verschiedenen Knirschschienen zur Behandlung einer CMD